Mittwoch, 3. Mai 2006

Der Almosenbeutel

Viele Reenacter und Living History-Anhänger werden es leidig wissen, die mittelalterliche Kleidung damals hatte keine Taschen. Also war man auf Umhängetaschen und Beutel angewiesen, die über die Schulter getragen wurden oder eben am Gürtel befestigt.

Das hier sind Almosenbeutel, wie sie in der Maciejowski-Bibel dargestellt werden:

almos2

Da wurden Kämme, Schlüssel und allerlei Krimskrams aufbewahrt.
Der Name selbst rührt daher, dass dieses Täschchen dafür gedacht war, Almosen zu beeinhalten, da es im Hochmittelalter gang und gebe war, den Armen und Bedürftigen etwas Geld zu geben. So erhoffte sich der Adel doch noch, in den Himmel zu kommen und als gütige Menschen dazustehen.

Simpel gesagt: ein gefütterter Waschlappen, den man oben zuziehen kann. *hust*

Ich werd mir einen fertigen in Rot und Gelb, wenn er gelingt, stell ich in den nächsten Tagen Bilder online.

Dienstag, 18. April 2006

'bout me.

Nicknames: Viel zu viele. Hängengeblieben sind "Rik" und "Ceadh".

Ceadh ist...

... geboren am 10. März '84
... Sternzeichen Fische, Aszendent Skorpion. Und irgendwas mit Mars. Fear me.
- Chinesisches Sternzeichen: Ratte.
- Keltisches Baumhoroskop: Weide. (hör ich da ein lachen?)
- Indianisches Horoskop: Wolf. (das war mal in so 'ner Frauenzeitschrift. ich rechtfertig' mich nun nicht.)
... hat den Beruf Bürokaufmann erlernt und versucht sich nun wohl bald an der Matura.
... für vieles zu begeistern. Manchmal leider zu schnell und dann überfordert er sich.
... Linzer.

Ceadh hat...

... eine Körpergrösse von 178 cm.
... paar überschüssige Pfunde, die nicht weggehen wollen. (pah, das nennt sich kräftig)
... Schuhgrösse 44, 45. (interessiert das wen?)
... braune Haare, braune Augen.
... eine Schwester und in gut 6 Monaten einen Neffen oder eine Nichte.
... noch viel vor.

Ceadh mag...

... Mittelalter.
... Nadel und Faden.
... Singen unter der Dusche.
... seinen Hund.
... Rollenspiele.


Ceadh mag nicht...

... Insekten.

Was andere über Ceadh denken...

... Entschlossen, hämisch, im Großen und Ganzen eine ehrliche Haut.
... Ruhig, nett, jemand dem man vertraut, bei dem man sich ausspricht. (ôO)
...
(wird fortgesetzt)

Freitag, 31. März 2006

Lagerordnung MA-Fest Golling

Die Lagerordnung ist von Samstag 09.00 Uhr bis Sonntag 16.00 Uhr zwingend einzuhalten!

1. Im sichtbaren Bereich dürfen keinerlei moderne Verpackungen liegen. Diese bitte im Zelt versorgen um das mittelalterliche Bild zu wahren.

2. Vor dem Zelt im sichtbaren Bereich darf kein Müll herumliegen. Forum Castelli stellt schwarze Müllsäcke zur Verfügung, die Ihr nach dem Fest auf Eurem Lagerplatz stehen lassen könnt, wir werden sie der Entsorgung zuführen.

3. Ab 22.00 Uhr ist Nachtruhe einzuhalten.

4. Das Abspielen moderner Tonträger ist aus GEMA-Schutz Gründen nicht erlaubt.

5. Die von Euch angegebene Lagergröße ist unbedingt einzuhalten!

6. Auf der Wiese ist kein Lagerfeuer erlaubt! Wir bitten Euch, Grasziegel auszustechen und nach Abbau des Lagers die Grassode wieder einzufügen oder eine Feuerpfanne zu verwenden.

7. Aufbauzeiten: von Freitag 09.00 Uhr bis Samstag 09.00 Uhr. In dieser Zeit könnt Ihr mit dem Auto zufahren um auszuladen. Danach ist das Auto wieder zu entfernen (damit auch andere ungehindert zufahren können)

8. Abbauzeiten: ab Sonntag 16.00 Uhr bis Montag 16.00 Uhr. Auch in dieser Zeit könnt Ihr mit dem Auto wieder zufahren um einzuladen. Danach das Auto gleich wieder wegstellen.

9. In der Zeit des mittelalterlichen Treibens (Samstag 10.00 Uhr bis Sonntag 16.00 Uhr) ist die Zufahrt mit dem Auto NICHT GESTATTET!

10. Vor Festende ist der Abbau des Lagers nicht gestattet!

11. Während der Marktzeiten ist das mittelalterliche Ambiente des Lagerlebens einzuhalten.

Donnerstag, 30. März 2006

Der Tasselmantel - Umhang

Man nehme:
3.5 Meter Loden oder Wollstoff.
3.5 Meter Stoff zum füttern.
Nadel und Faden, sowie einige Geduld und gute Musik.

Zum Futter:
Getragen wurde der Mantel/Umhang im Mittelalter von allen Schichen, wobei natürlich die Ausführung variierte. Der Mantel des Adels war im Sommer mit kontrastierender Seide oder ähnlichem gefüttert, im Winter mit Pelzen. Dazu wurde der Mantel oben von einer Kordel ("Tassel") oder zwei Tasselscheiben, die miteinander verbunden waren, festgehalten. Die ärmere Bevölkerungsschicht trug den Tasselmantel mit Leinen gefüttert (oä) und da wurde er oben durch eine Fibel festgehalten. Der Vorteil war, dass jene nicht die Tasselschnur mit der Hand von sich halten mussten, damit der Mantel sie nicht erwürgt.

Fertigung:
Erst einmal einen großzügigen Halbkreis mit einem Radius von 1.50 - lieber etwas mehr, da Säume und dergleichen - auf den Oberstoff skizzieren.
Den "Ausschnitt" für den Kopf sollte man auch gleich auftragen, dazu reicht ein Halbkreis mit einem Radius von 15 cm, beginnend beim Mittelpunkt des Mantels.
(Na Kinder, sagt nochmal, Geometrie kann man nicht brauchen...)
An einer Seite lässt man den Mantel offen, wendet dann das ganze durch und bügelt die Säume glatt, um anschließend die offene Seite dann auch zu vernähen, wie bei der vierten Seite eines Polsters - einfach die Seiten ein wenig einknicken und dann zunähen.

In Planung ist noch:
- die Nackenpartie mit Fell zu belegen.. (glattes, weiches Ziegenfell, nichts exorbitantes, liebe Tierschützer)
- die Säume am Durchmesser entlang.. also da, wo er geschlossen wird.. mit einem Schrägband zu versehen, womöglich in weinrot, wenn mir etwas Wollstoff von der Tunika übrig bleibt.

Der Verschluss:
Derzeit habe ich zwei Nestellöchel gemacht, durch jene werden meine "Tasseln" befestigt - jene werden durch eine dünne Silberkette zusammengehalten.
Aber ich bin am überlegen, noch vier weitere Nestellöcher zu machen und den Mantel dann mit einer Kordel - durch fingerloop braiding - zusammen zu halten.

Vorschläge?



tasselmantel

- Komplett handgenäht. Ich gönne mir jetzt ein kleines Entspannungsbad für die Finger und hör ein wenig Runrig. Meine armen Fingerkuppen.

Freitag, 24. März 2006

Brainstorming Cotte

Na dann wollen wir mal sehen.

Ich habe:
- 2.5 Meter ziemlich schönen weinroten Wollstoff.
- Nadel und Faden.
- Motivation

Ich will:
- Eine hübsche weinrote Cotte, am besten brettchengewebter Borte, auch wenn die im 13. Jhdt eher selten wahr, anscheinend.

Die Ärmel werd ich wohl ungefähr ellbogenlang machen und etwas weiter, der "legere" Look war auch damals gern gesehen.

In welchen Farben ich die Borte mache, ob ich die Borte überhaupt selbst mache... naja, Time will tell.

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